Münchberger Bachchor

imgp0317-1Klänge, die atmen……

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Münchberger Bachchor

Münchberger Bachchor

Der Bachchor ist der Konzertchor für die Region Münchberg und Umgebung. Er ist aufgrund seiner qualitativ engagierten Chorarbeit Preisträger des Jahreshauptpreises 2016 der Bücher-Dieckmeyer-Stiftung zur Förderung der Kirchenmusik in Bayern.
 
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Bedeutende Werke der Chormusik – wie das Requiem und die  Krönungsmesse von Wolfgang Amadeus Mozart, „Der Messias“ von Georg Friedrich Händel,  das „Weihnachtsoratorium“ , die h-moll-Messe oder die Johannes-Passion von Johann Sebastian Bach, „Die Schöpfung“ von Joseph Haydn die Messa di Gloria von Puccini aber auch Motetten, Madrigale und ab und an auch erlesene Chorstücke von Gregorianik bis Pop, Musical-Highlights, Opernchöre oder auch Volksliedgut werden erarbeitet.
 
 
 Sie möchten
  • Perlen der Chormusik einstudieren und aufführen ?
  • eine lebendige, humorvolle und konzentrierte Probenarbeit ?
  • Ihre guten sängerischen Fähigkeiten einbringen ?

Dann sind Sie herzlich willkommen.
Wir freuen uns sehr auf Sie !

Bitte nehmen Sie mit unserem Chorleiter Kontakt auf.

Unsere Proben sind donnerstags von 19:30 – 21:30 Uhr
im Bach-Chorsaal im Gemeindehaus, Marienstraße 13 in Münchberg.

Was sagen Chormitglieder über den Bachchor ?

danke für das „Gänsehautfeeling „ gestern Abend.

Die Probe gestern war wieder mal bombig.

Eigentlich hatte  ich gestern gar keine große Lust, aber die Probe hat den ganzen Alltagsstress vergessen lassen.

Danke für die grandiose Führung durch unsere Lieder.

Für  m i c h  ist es eine Bereicherung in meinem Leben

„Der Preis ist ein riesiges Lob“

Der Bachchor Münchberg ist neuer Preisträger der Stiftung Bücher-Dieckmeyer. Leiter Jürgen Kerz berichtet, was den Chor sonst noch auszeichnet und welche Pläne er hat.

 Interview: mit Dekanatskantor Jürgen Kerz

Herr Kerz, was bedeutet der Preis für Sie persönlich?

Der Jahreshauptpreis der Stiftung Bücher-Dieckmeyer ist eine Anerkennung meiner Arbeit und bayernweit eine hohe Auszeichnung und Ehrung. Ich freue mich riesig darüber und auch über den Zuspruch aus der Bevölkerung.

… und für den Bachchor Münchberg?

Für den Bachchor ist der Preis ebenfalls ein riesiges Lob für seine Leistung und eine enorme Wertschätzung. Dieser Preis wurde Chören wie dem Windsbacher Knabenchor oder den Regensburger Domspatzen zugesprochen und jetzt bekamen auch wir ihn. Da ist der Münchberger Bachchor schon sehr glücklich und froh darüber.

Welche Bedeutung messen Sie der Kirchenmusik heute generell bei?

Kirchenmusik kann viele Menschen ansprechen. An der Orgel zu üben ganz alleine in der Kirche oder dann im Gottesdienst zu spielen, ist unbeschreiblich. In harmonischer Gemeinschaft im Chor Werke einzustudieren und in Gottesdienst und Konzert einzubringen, macht Freude. Kirchenmusik ist aber auch, wenn beispielsweise ein einsamer Mensch durch Singen eines Kirchenliedes vor dem Einschlafen Halt und Hoffnung erfährt. Kirchenmusik ist Verkündigung des Evangeliums Jesu Christi. Sie berührt, spricht die Emotionen an – denken wir nur an Musik bei Hochzeiten oder Trauerfeiern – stiftet Gemeinschaft, ruft zum Glauben. Kirchenmusik ist eine große Chance für die Kirche Menschen einzuladen, anzusprechen, zu bewegen und zusammenzuführen. Sie ist aber auch ein hohes Kulturgut und Bildung.

Wie ist der Bachchor Münchberg aktuell aufgestellt?

Der Bachchor hat je sieben bis acht Damen im erstem und zweiten Sopran und ersten und zweiten Alt. Dazu vier Tenöre und zehn Bässe. Also gut 40 Sängerinnen und Sänger. Gute Tenöre aber auch musikalische singbegabte Menschen aller Stimmlagen sind bei uns jederzeit herzlich willkommen.

Wo sehen Sie als sein Leiter die Stärken des Chores?

Die Qualität des Gesanges, die klangliche Flexibilität, die Freude an lebendiger Gestaltung, das Bewältigen auch schwieriger Passagen und das harmonische vertrauensvolle und humorvolle Miteinander. Und nicht zuletzt das gemeinsame Gefühl, etwas Großartiges zu tun, indem wir im Bachchor die kirchenmusikalischen Werke zur Ehre Gottes singen und aufführen.

Woran arbeiten Sie mit dem Chor aktuell und für welchen Anlass?

Wir vertiefen gerade intensiv das Weihnachtsoratorium, die Kantaten eins bis vier von Johann Sebastian Bach, denn am 10. Dezember ist die Aufführung in der Münchberger Stadtkirche. Der Vorverkauf hat bereits begonnen. Außerdem bereiten wir das Weihnachtskonzert für den 26. Dezember um 15 Uhr in der katholischen Kirche vor. Ab Januar proben wir weiter an der Johannes-Passion von Bach, die am 2. April zur Aufführung kommt.

Wenn Sie sich für den Chor etwas wünschen dürften, wäre das …

… dass unser gutes Miteinander im Chor und im Bachchor-Vorstand so bleibt; dass musikalische Menschen aus der Region zu uns stoßen, um uns kennenzulernen; dass unser Bachchor neue Mitglieder begrüßen kann; und dass Menschen, Firmen und Institutionen, die uns schätzen, uns finanziell unterstützen. Über eine Weihnachtsspende an den Münchberger Bachchor würden wir uns sehr freuen. Auch wünsche ich dem Münchberger Bachchor, dass er seine Zuhörer weiterhin mit seinem Gesang erfreut und berührt.

Die Fragen stellte Kerstin Starke

Weihnachtskonzert

Am 10. Dezember, 19 Uhr, führt der Münchberger Bachchor in der Stadtkirche die Kantaten eins bis vier von Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium auf. Solisten sind Judith Spiesser, Sopran, Diana Schmid, Alt, Oliver Kaden, Tenor, und Martin Schicketanz, Bass. Es spielen das Leipziger Symphonieorchester und Emelie Walther, Orgel. Karten dafür gibt es bei der Buchhandlung Meister, Münchberg, und bei der Papiertruhe Laube Schwarzenbach an der Saale.

 

Halleluja aus „Der Messias“ von Georg Friedrich Händel.

 

Dir, dir Jehova will ich singen       J. S. Bach

Jazz Motette:

 
 
 
 
 

Bachchor Münchberg beim ProbenMünchberger Bachchor beim Probenwochenende an der h-moll Messe von Johann Sebastian Bach im Hotel Silberbach

 

Und hier beim Probenwochenende in Bad Alexandersbad 2015.

Geprobt wurde an der Messa di Gloria von Puccini. 

 
 Bunter Abend mit spontanen szenischen Spielen:
 

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Auf dem Rhein auf der Suche nach der Loreley.

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Dieser „Schiffer“ hat gleich drei Loreleyen im Visier.

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Uraufführung einer Kantate für eine Person im Stile Bachs mit dem Titel:

„Hocherfreutes Alexandersbad, keinen Wein zu trinken wäre schad.“

In der Kantate wurden die Weisen aus dem Morgenlande mit dem Bachchor verglichen und Wein und Frühstücksei näher betrachtet.

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und konzentriertem Proben:

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 Leckereien gehören zu unseren Festen fest dazu. 

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Zeitungsbericht 26.12.2015

Schwarzenbacher Amstblatt vom 16.November 2012

Bachs Messe in h-moll 
auf höchstem Niveau

370 Besucher erlebten in der St.-Gumbertus-Kirche ein Kirchenkonzert der Superlative

Die St. Gumbertuskirche hat schon viele wunderbare Konzerte erlebt. Was aber am vergangenen Sonntag dort zu hören war, stellt zweifelsohne einen Höhepunkt der bisherigen kirchenmusikalischen Ereignisse in diesem Gotteshaus dar.

Das gilt sowohl für das dargebotene Werk selbst als auch für die hervorragende Leistung aller Mitwirkenden, vom bestens vorbereiteten Chor über die ausgezeichneten Solisten, das souverän musizierende Orchester „La Banda“ und den mit sicherer Hand und einfühlsam agierenden Dirigenten, Dekanatskantor Jürgen Kerz.Die 370 Besucher erlebten am Sonntag eine Aufführung auf höchstem Niveau.

Sicher, mit sauberer Intonation und ausgewogenem Gesamtklang leistete der Münchberger Bachchor dazu seinen Beitrag. Die intensive Probenarbeit, die vor fast einem Jahr begonnen hatte, zeigte ihre Früchte: Es war nichts zu spüren von den außergewöhnlichen Anforderungen, die dieses Werk Bachs mit seinen fünf- bis achtstimmigen Sätzen an die Chorsängerinnen und -Sänger stellt. Für einen Laienchor war das eine beachtliche Leistung.

 

Hohe Anerkennung gilt dem Dirigenten, Dekanatskantor Jürgen Kerz, der Chor, Orchester und Solisten mit ruhiger Gestik und doch präzise führte. Seine Auffassung zur Interpretation dieses geistlichen Werks war deutlich spürbar: Nicht Virtuosität und effektvolle Wirkung sollten dominieren, sondern Textdeutung und Verinnerlichung der Bedeutung der einzelnen Teile der Messe durch die Gestaltungsmittel der Musik waren sein Ziel. Dem entsprechend blieb der Klang immer transparent und leicht. Der Wahlspruch Johann Sebastian Bachs, „soli deo gloria“, d.h. „Gott allein zur Ehre“, wurde hier in trefflicher Weise umgesetzt. Dank und Anerkennung gebührt dem Dekanatskantor und seinem Team auch für die umfangreiche Proben- und Organisationsarbeit, die der Aufführung eines solch anspruchsvollen Werks vorausgehen. Die Schwarzenbacher St.-Gumbertuskirche als Ort der Aufführung zu wählen, war eine glückliche Entscheidung. Die sehr gute Akustik dieses Gotteshauses leistete sicher auch einen kleinen Beitrag zum guten Gelingen.

Aufwand und Mühen für dieses Konzert haben sich für alle Mitwirkenden gelohnt: Die St. Gumbertuskirche war voll besetzt, und der Schlussbeifall der begeisterten Zuhörer, der sich zu „standing ovations“ steigerte, wollte fast nicht enden.

Dieter Seuß  ( Artikel gekürzt )        

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Aus der FRANKENPOST

Das Münchberger Ensemble führt in Schwarzenbach/Saale Händels „Messias“ auf. Das Publikum in der St. Gumbertuskirche applaudiert den Künstlern so enthusiastisch, dass das berühmte „Halleluja“ als Zugabe wiederholt werden muss.

Der Münchberger Dekanatskantor und Chorleiter Jürgen Kerz, der das Konzert in Schwarzenbach dirigiert, hat für Händels Werk ein gut aufeinander abgestimmtes Musiker- Ensemble zusammengestellt. ……. 

Die etwa 45 Sängerinnen und Sänger präsentieren sich sehr gut vorbereitet auf das große und berühmte Werk; mit weichen, aber bestimmten Einsätzen sind sie stets intonationssicher und erweisen sich als konditionsstark – auch nach über zwei Stunden Einsatz und Konzentration haben sie genügend Kraft für eine strahlende finale „Amen“-Fuge. 

………. eine überzeugende, ausdrucksstarke Leistung. 

 www.frankenpost.de

 

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Aus der FRANKENPOST zur Aufführung des Weihnachtsoratoriums 2009: 

Worte, die vom Kindlein erzählen

 Seit Ostern hat sich der Münchberger Bach-Chor unter der Leitung von Dekanatskantor Jürgen Kerz auf das Konzert vorbereitet. Zu den versierten Chormitgliedern haben sich auch einige Neulinge gesellt und offensichtlich gut in die Chorgemeinschaft eingefunden.

Dann nimmt der 30-köpfige Chor vor dem Altar Aufstellung und die Musik beginnt. Da vergisst man rasch die durch den Kirchenumbau bedingten Plastikbahnen, die die Szene einrahmen. Feierlich weben sich die Stimmen ineinander: „Machet die Tore weit und die Türen in der Welt hoch, dass der König der Ehren einziehe.“ Telemann bereitet in seiner Kantate Geist, Herz und Sinn vor auf das weihnachtliche Geschehen, auf den Einzug des Heilands.

Aber dann ist Jubel angesagt: „Jauchzet, frohlocket, auf, preiset die Tage“ beginnt Bachs Weihnachtsoratorium. Trompeten und Pauken erschallen, frisch setzen die Stimmen ein. 

 Der dritte Teil startet mit Frohlocken. Der Erlösungsgedanken nimmt Glanz an. Sehr schön das Duett von Sopran und Bass: „Herr, dein Mitleid, dein Erbarmen . . .“

Hingegeben singt der Chor „Ich will dich mit Fleiß bewahren . . .“  und endet dann strahlend: „Herrscher des Himmels, erhöre das Lallen, lass dir die matten Gesänge gefallen . . .“ Eine pure Untertreibung an diesem Abend, aber angesichts göttlicher Herrlichkeit übt sich eben auch ein aufgeweckter Chor im Understatement . . .